Fass-Ausbrennungs-Typen
 

 

Die Fässer werden an verschiedenen Verbrennungs-Stufen gebrannt, so die Verbraucher können unterschiedliche Aromas durch die Behälter bekommen. Unsere Partner können nach ihren Bedürfnissen aus den Fässern von Light, Medium, Medium+ oder Heavy Brennungstyp wählen.

Achtung! Jedes Fass wird am Feuer gebogen. Das Fass wird nach dem Biegenprozess wieder auf das Feuer gestellt, so hängt der Röstgrad des Fasses von der Wirkung der dort verbrachte Zeit und Temperatur ab.


Leicht Verbrennung (LT) Light: von 180 bis 200°C/30 Min.- Verfärbung der Dauben 0-3 mm

Kalina Kádárüzem

Light heißt, dass bei milder Toastung relativ viel Gerbsäure im Holz bleibt, so erscheinen stärkere, saurere Aromen und kräftigerer Geschmack im Wein. In diesem Fall ist der Holz-Geschmack das deutlichste. Im leicht getoasteten Fass entwickelt sich der Geschmack des Weines manchmal nach Wildpflaume, Quitte, grünes Gras, leicht nach Stachelbeere und ab und zu nach bitterem Geschmack.
Die Erfahrungen des Böttchermeisters: mild verbrannte Weinfässer stellen keinen leicht trinkbaren Wein zur Verfügung. Die Tannine und Säuren brennen nicht aus, so gerät der Wein oder Most in einer direkten Reaktion mit dem Holz, er löscht die Säuren und Tannine direkt aus dem Holz und vermischt sich in den Wein. So ist dieser Typ zu einem Wein mit starkem Säuregehalt nicht empfohlen, weil es den Wein übersäuert. Wir müssen bei diesem Verbrennungstypen des Fasses sehr vorsichtig und rücksichtvoll verfahren.


Mittlere Toastung (M) Medium: von 200 bis 220°C/40 Min.- Verfärbung der Dauben 2-4 mm

Kalina Kádárüzem

Es funktioniert ähnlich wie Staatspapiere. Man kann damit nicht allzu sehr danebengreifen. Sicher und komfortabel zu bedienen mit wenig Risiko. Bei Medium Verbrennung bleibt weniger Tannin, erscheint jedoch mehr Aroma und Duft im Wein und zeigt sich mehr Geschmack und Geruch an. Das Medium Rostied Eiche schenkt dem Wein einen warmen, süßen Charakter mit Schwerpunkt auf starken Vanillen Geschmack.
Die Erfahrungen des Böttchermeisters: es ist die am häufigsten verwendete Rösten Methode. Stabil, High Volume, es ermöglicht eine ausgeglichene Qualität zu produzieren, deshalb kann für die finalen Verbraucher einen relativ einfachen, gut definierten und angenehmen Wein hergestellt und angeboten werden.


Stark Mittel-Verbrennung (M+) Medium+: von 200 bis 220 °C/50 Min. – Verfärbung der Dauben 3-6 mm

Kalina Kádárüzem

Als Medium ist es ein starker Brand. Der Flamme und die Hitze färbt das Holz tiefer als bei den anderen Typen, so wird das Eichenholz im Durchschnitt etwa 3-6 mm verfärbt. Seine Aromen schmecken nach Honig, geröstete Erdnüsse mit einem winzigen Kaffee Geschmack. Ideal für dunklere Rotweine. Beliebte Art der Verbrennung bei den Winzer und Winzerinnen, was ich gut verstehen kann.
Die Erfahrungen des Böttchermeisters: gute Alterungsbeständigkeit. Der Winzer braucht bei diesem Verbrennungstyp unentbehrliche Lust zum Experimentieren. Die Qualität des Weines hängt von der Art des Traubenmosts ab.


Lange Brenndauer (HT) Heavy: 280-300°C/60 Min.- Verfärbung der Dauben 5-9 mm

Kalina Kádárüzem

Das ist der stärkste und längste Toastungstyp speziell für karamellisierte, kandierte und getrocknete Früchten. Rauchige Aromen zeigen sich sehr schnell, so ist es nicht notwendig den Wein für lange Zeit im Fass zu halten. Am besten passt es zu ziemlich großen, kühnen Rot- und Weißweine. Interessant ist, dass bei diesem Verbrennungstyp am meisten Früchten, Aromen und Düfte im Wein bleiben. Dieses Fass trägt die Klärung des Weines am meistens bei, da es sich Aktivkohle auf der Innenwand des Fasses befindet, die ihm eine gute Homogenität sichert. Aufgrund der Mikrooxidation führt es zu einer Perfektion des Weines. Dieses Eichenfass verfügt sich über das niedrigste Säuregefühl. Beim diesem Typ fühlen sich am geringsten die Eigenschaften des Holzes im Wein. Er macht den Nektar auf eleganter Weise seidig.
Die Erfahrungen des Böttchermeisters: für mich bietet dieser Fass Typ die spannendste kulinarische Köstlichkeit. Er benötigt ausreichende Phantasie und Mut. Er steht meinem Herz am Nächsten, weil hier das Feuer tatsächlich brennt. Wenn Sie das möchten, dass diese dynamische Energie übergenommen wird, dann ist dies die richtige Art vom Fass!



Die Erfahrungen des Böttchermeisters über die Verbrennungstypen im Allgemeinen:

Brennen ist für mich immer eine große Freude. Da kann man sich nicht langweilen, weil es der schönste Moment im Lauf der Herstellung des Fasses ist. Ich liebe es die Wärme des Feuers an meinem Gesicht und auf meinen Hände zu fühlen, das Knistern des Feuers zu hören und zu sehen, wie die Funken in einem wilden Tanz in den Himmel aufsteigen. Allerdings sind Hysterie und Mystik über Toastungstypen nichts für mich und die älteren Fassbinder würden mit der folgende Aussage einverstanden sein: es ist alles ein großer Quatsch! Das Elend kommt von den Französen. So konnten sie für ein Eichenfass viel höheren Preis verlangen. Natürlich können wir den Herausforderungen der modernen Zeit entsprechen und es ist leicht zu verwirklichen. Die gute, hohe Qualität hängt nicht von dem Toastungstyp ab, sondern:

Wir müssen eine sehr hohe Qualität von Eichenholz benutzen. Lassen wir es 2-3 Jahren lang trocknen und fürchten wir nicht vor dem ordentlichen Feuer! Fügen wir eine sehr bewusste Technologie dazu, so erhalten wir zuverlässige und gute Fässer. Alles andere ist nur ein Märchen!

   
   
         
   
   
   
– Kalina Fassbinder –
 
 
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